Gepostet am 26.08.16

Zielgruppen gerechte PR

Zielgruppen gerechte PR

Zu dem Wort Zielgruppe finden sich auf Google über 11 Mio. Ergebnisse und der Terminus ist vor allem in Marketingkreisen besonders wichtig. Dabei werden Märkte segmentiert und dann klar abgrenzbare Zielgruppen nach ganz bestimmten Eigenschaften und Anforderungen wie beispielsweise Alter, Geschlecht, Interessen oder Kauf- bzw. Nutzungsverhalten definiert. Der Marketing-Mix wird dann auf ausgewählte Zielgruppen abgestimmt. Soweit nichts Neues, wobei das Targeting und der Marketing Mix mit seinen nun 7Ps sich stetig weiterentwickeln und Thema in Forschungskreisen sind.

In der PR wird häufig von Dialoggruppen, Anspruchsgruppen oder auch Stakeholder gesprochen. Aus PR Sicht ist der Terminus Dialoggruppen, meines Erachtens nach, am treffendsten gewählt. Denn wie der Name bereits besagt, ist es Aufgabe der PR mit diesen Gruppen in Dialog zu treten. Nicht alle dieser relevanten Gruppen sind zu einem gegebenen Zeitpunkt von gleich kritischer Bedeutung für die Kommunikationsarbeit und bedürfen daher auch unterschiedlicher Betreuungsintensität. Die Relevanz einer Dialoggruppe kann sich im Zeitablauf, teils sogar schlagartig, natürlich ändern und bedarf aus diesem Grund einem stetigen Monitoring. Definition von Kommunikationszielgruppen können im Bereich Public Relations nach diversen Aspekten wie zum Beispiel Macht, Legitimität und Dringlichkeit in 7 Stakeholder-Kategorien, vorgenommen werden. Auch in Abhängigkeit von der Zielsetzung, wenn beispielsweise Produkt-PR auf Absatzförderung abzielt, können Zielgruppen herausgearbeitet werden. Zielgruppe der klassischen Presse- und Medienarbeit, als Teilgebiet von Public Relations, bilden JournalistInnen. Diese schreiben in ihrer Funktion als Multiplikatoren wiederum für ihre Zielgruppen, sprich LeserInnen und User. JournalistInnen sind somit zuzüglich zu ihrem journalistischen Auftrag in ihrem Unternehmen intern ebenfalls verantwortlich dafür, Inhalte, die den Absatz ihres jeweiligen Mediums unterstützen zu schaffen bzw. aufzugreifen und zu verbreiten. Folglich ist es als PR-Treibender essenziell die Endzielgruppe, sprich die MedienrezipientInnen, zu kennen und diese bewusst bei der Aufbereitung von Presseinhalten zu berücksichtigen, denn JournalistInnen greifen Presseinformationen nicht zuletzt aus dem Grund auf, ihre Leserschaft zu servicieren. Heut zu Tage, im Onlinezeitalter, darf das Schlagwort ProsumentInnen – KosumentInnen, die Informationen weiterentwickeln, adaptieren oder im aus Absendersicht unbeliebtesten Fall zweckentfremdet einsetzen, sprich selbst zu ProduzentInnen werden – nicht vergessen werden. Besonders hier ist eine Aufgabe moderner PR mit dieser Gruppen an besonders aktiven Personen kontinuierlich in Dialog zu treten, um das gewünschte Ziel zumindest lenken zu können. Fazit: Sei der Content, die Story oder das Produkt noch so ausgefallen, hipp oder „sexy“, strategische Kommunikationsarbeit darf nicht vernachlässigt werden und die Zielgruppenbestimmung gehört hier definitiv dazu. Zielgruppen, Dialoggruppen oder bei welchem Namen man sie auch immer nennen möchte, wenn auch bereits seit den Marketinganfängen ein Thema, sind für erfolgreiche Kommunikation unumgänglich!

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