Gepostet am 02.04.18

Die besten Geschichten schreibt das Leben

Die besten Geschichten schreibt das Leben

Eigentlich machen wir das gleiche wie Hollywood! Wieso? Es liegt nicht daran, dass die letzte Oscar-Verleihung mich so stark beeinflusst hätte… De facto bedienen sich Regisseure, aber auch Schriftsteller und Autoren für ihre unglaublich packenden, spannenden, lustigen oder traurigen Krimis, Verwechslungskomödien oder welches Genre auch immer, einfach der Geschichten, die das Leben schreibt, da diese ja bekanntlich die besten sind und eines ganz bestimmt, nämlich die authentischsten.
Storytelling, ganz simpel ausgedrückt, das Erzählen von Geschichten, ist aus der Werkzeugkiste der PR nicht mehr wegzudenken. Egal welchen Kanals man sich bedient, ob Print, Online, Hörfunk oder TV, Storytelling schafft etwas Besonderes, nämlich, dass Rezipienten zugleich mitdenken und mitfühlen, und schafft somit auf einmalige Art und Weise eine Verbindung zu Charakteren, oder aber auch Unternehmen und Marken herzustellen.
So alt und doch so aktuell – Storytelling – wobei man dem Spruch „Fernsehen bildet“ hier glatt als Kommunikationsprofi etwas abgewinnen kann und sogar bei Trash TV etwas zum Thema „Wie erzähle ich eine Geschichte richtig“ lernen kann. Die Erfolgsfaktoren können dabei kurz reduziert werden auf: Es bedarf eines/r HeldIn, einer Handlung und eines Kontexts, um eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen.
Um nochmals darauf zurückzukommen, was wir von Hollywood lernen können. Es geht auch in der PR nicht darum, beim Storytelling Geschichten zu erfinden und somit unauthentischen Content zu liefern, der bei den Rezipienten ganz sicherlich unterschwellig ein inkongruentes Gefühl hinterlässt, sondern darum Anlässe, Situationen, Alltägliches – daily Business – als Futter für Geschichten zu erkennen, und diese professionell zu erzählen. Unternehmen und ihre Marken bzw. Produkte so angreifbarer und verständlicher zu machen und authentisch Echtes in Worte, Bilder, Videos zu fassen. Eines ist für erfolgreiches Storytelling jedenfalls unabdingbar: Inhalt – und dieser muss vom Unternehmen, sprich Kunden selbst kommen.