Gepostet am 05.12.16

PR (Trend) 2017: Verbindung von Presse- und Medienarbeit mit SEO?

PR (Trend) 2017: Verbindung von Presse- und Medienarbeit mit SEO?

Pressemeldung – Online Medium – Google. Diese Publikationskette ist für PR Treibende nicht unbekannt, aber kann hierbei bereits von einem sich durchgesetzten Trend die Rede sein? Und wie sichtbar ist der Einfluss von Presse- und Medienarbeit auf SEO in Form von externer Suchmaschinenoptimierung für Kunden, Unternehmen, Brand- und Produktmanager tatsächlich?

Oft wird die Frage geäußert, wie der abstrakte Begriff PR den Marketingmix von Brand- und Produktmanagern unterstützen kann? Wir vertreten das PR Verständnis, dass PR die Wirklichkeit abbildet und die Öffentlichkeit darüber informiert. Die Folge für den PR Träger ist Awareness und in weiterer Folge Vertrauen. Vorausgesetzt alle darauffolgenden Kommunikationshebel werden korrekt bedient und die Wirklichkeit führt zu Vertrauen. Ein Nebengedanke an dieser Stelle zu Content Marketing: Paid Media (bezahlte Werbung) wird nie den gleichen Einfluss auf das Vertrauen potenzielle Konsumenten haben, wie Earned Media (redaktionelle Berichterstattung). Vertrauen entsteht dadurch, dass nicht der Absender selbst seine Botschaften kommuniziert, sondern Dritte. In diesem Kontext widmen wir uns aber vorerst dem konkreten Kommunikationsziel Awareness, und wie dieses mit Hilfe von Dritten erreicht werden kann. Konkret: Wie Awareness durch die Verzahnung von Presse- und Medienarbeit und SEO in Form von Off-Page Optimierung erreicht wird.

Google liebt Editorial Coverage. Und Google liebt Presse-Aussendungen. Content, der durch Presse- und Medienarbeit Berichterstattungen in Onlinemedien generiert, trägt zur externen Suchmaschinenoptimierung bei. In den Tagen nach einer Presseaussendung sind in reichweitenstarken und somit für Google relevanten Onlinemedien erschienene Berichterstattungen meist ganz vorne in Google Search Rankings zu finden. Potenzielle Consumer werden zu Usern und holen sich ihre Informationen in einem ersten Anlauf meist über Suchmaschinen wie Google. Die daraus gezogene Schlussfolgerung: Der Absender (Produkt, Marke, Unternehmen) spricht nicht über sich selbst, sondern Onlinemedien und Google informieren über den Absender. Dies kommt gleich mehreren Kommunikationszielen zugute:

1) Vertrauen – durch den positiven Einfluss auf die Glaubwürdigkeit des Absenders
2) Awareness – durch die externe Suchmaschinenoptimierung mit Hilfe von Presse- und Medienarbeit
3) Traffic – durch Linkbuilding-Kampagnen (indirekte On-Page Optimierung) auf Grund von Linkplatzierungen von Kunden- oder Kampagnenwebsites in Online-Berichterstattungen
4) Content Library – durch den Aufbau einer fiktiven Bibliothek, bestehend aus Brand-Storries im Web (generiert durch auf Presse- und Medienarbeit zurück zu führende Online-Berichterstattungen)

Gerade im Bereich Brand & Product PR könnte die Publikationskette Pressemeldung – Online Medium – Google und das Sichtbarmachen des Einflusses von Presse- und Medienarbeit auf externe Suchmaschinenoptimierung bei Brand- und Produktmanager auf Interesse stoßen. Gehen wir davon aus, dass sich die Verzahnung von PR und SEO im Jahr 2016 noch nicht in jedem Marketingmix wiedergefunden hat, und daher durchaus noch Potenzial hat als PR Trend 2017 bezeichnet zu werden ; )

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